„Frei“ live & solo im Rabenhof

15/06/2020

„Frei“ erinnert mich immer wieder daran, dass ich mir meiner Wünsche und meines Willens bewusst werden muss. Dass ich mich nicht dem Wertesystem oder Statusdenken oder der Ästhetik von jemand anderem unterwerfen muss. Dass ich frei wählen und entscheiden darf, wer und wie ich sein kann und will, solange ich respektvoll mit allen anderen und ihren Entscheidungen bin.

„Du bist frei, endlich frei, du bist frei, ohne Schuld und ohne Leid, du bist frei. Du bist frei, endlich frei, du bist frei, ohne Ehrgeiz, ohne Neid, du bist frei“

Die eigene Freiheit zu leben macht einen auch toleranter der Freiheit anderer gegenüber, glaube ich. Die Enttäuschungen, die entstehen, wenn jemand macht, was sie / er will, sind meistens die Enttäuschung darüber, dass man sich selbst das nicht ganz traut. Weil man tief drin weiß: ich will auch so frei sein, zu sein, wer ich bin, zu tun, was ich will, was sich stimmig und richtig anfühlt, auch wenn das manch anderen nicht gefallen wird. Außerdem glaube ich, dass meine Freiheit und mein Glück die anderen zu Freiheit und Glück inspireren. Sie nehmen niemandem etwas weg. Im Gegenteil.

„Ich bin frei, endlich frei, ich bin frei, ohne Pflicht und ohne Eid, ich bin frei. Ich bin frei, endlich frei, ich bin frei, ohne Ehrgeiz, der nicht mein, ich bin frei“

Endlich frei. Immer wieder ein weiter Weg, immer wieder eine Erleuchtung, immer wieder ganz da, und dann wieder in weiter Ferne: innere Freiheit. Ich wünsche sie uns allen. In Liebe und Respekt füreinander.

Danke Rabenhof, W24, Popfest Wien, dass ich euch „Frei“ spielen durfte. Viel Liebe an euch und in alle Richtungen.

PS.: hier nocheinmal das Video zur Single von Carola Schmidt!