ein schönes Kulturverein-Wochenende und pre-save „wie geht das“
Liebe Leser*innen!
Gestern hab ich von meinem Vertrieb den link zum Vormerken meiner neuen Single bekommen! Das Lied heißt „wie geht das?“ und es geht um die Frage, wie man loslässt (ohne Antwort; mehr dazu im nächsten Newsletter). Manche von euch haben es schon bei einem Solo-Konzert gehört, und manche auch schon nachgefragt, wann es rauskommt, also: bald! Am 13.11.! Und ich bin ein bisschen aufgeregt, weil es den Beginn einer neuen Phase markiert, es ist die erste Single von dem Album, an dem ich gerade arbeite, und das ich im September 27 veröffentlichen werde. Und oh ich bin sehr sehr sehr gespannt, wie ihr diesen ersten Vorboten finden werdet!
Zur Verbreitung: Jedes „pre-save“ hilft mir: es begünstigt die Reihung im Algorithmus und besänftigt die Musikbusiness-Göttinnen. Oder so. Jedenfalls sagen alle Auskenner*innen, dass das wichtig ist. Deswegen die Bitte: macht’s es, so ihr einen Streaming-Dienst verwendet! Man gibt da seine e-mail-Adresse an oder loggt sich bei Spotify oder dem Dienst, den man sonst verwendet, ein (newsletter-Anmeldung kann man überspringen!), und dann wird einem das Lied, wenn es veröffentlicht ist, vorgeschlagen.
hier: https://bfan.link/wie-geht-das
DANKE!!
Und sonst so: ich hab das erste Oktober-Wochenenende unterwegs mit Solo-Konzerten verbracht.
„This is where the magic happens“ steht in der Auslage der Homebase St. Johann, ein Ort, wie ihn jede Gemeinde bräuchte, hier wird gemeinsam kaffeegeklatscht, gestrickt, erzählt, zugehört, geholfen, musiziert, vieles, aber vor allem: Community gelebt und gepflegt.
Wie schön, zwischen aufmerksamstem Publikum und liebsten Veranstalter*innen ein Kurzzeitmitglied gewesen zu sein.
Die Zugfahrt von Tirol nach Oberbayern zu Oktoberfest-Zeit war hart, der Zug so voll, dass der Zugführer die Leute, die stehen, bittet, auszusteigen und auf den nächsten Zug zu warten (daraufhin Empörung: „nix werd I tun!“!), Bierluft und angespannt-ausgelassene Stimmung. Das Ankommen in der Walden Kulturwirtschaft hat aber alles wieder gut gemacht, zuerst gab’s Tee und Kuchen, dann mein Konzert vor wieder so aufmerksamem Publikum, dem idealistischen Künstler-turned-Veranstalter treu, der aus Berlin zurück in die Heimat seiner Kindheit gekommen ist und dort einen Kulturort aufgebaut hat.
Es ist so so so wertvoll, solche Räume zu erhalten, Gemeinschaft zu ermöglichen und niederschwellig Musik hörbar zu machen. Die Leute kommen, ohne genau zu wissen, was sie erwartet, und lassen sich drauf ein, auf die Musik und auf einander. Man gibt so viel oder wenig Geld, wie man eben kann, man sitzt nicht still geradeaus schauend im Dunkeln, sondern lacht und weint nebeneinander in einem Raum, der zu klein ist, um anonym zu bleiben, Blicke treffen sich, kleine Worte werden ausgetauscht. Das ist verletzlich und verbindend und ermöglicht Resonanz auf Augenhöhe. Eine Zuhörerin schrieb mir am nächsten Tag in einer e-mail, sie hätte sowas noch nie erlebt. Sie meinte das Konzert, und ihre Worte haben mich beglückt (sehr!! danke hier an alle, die mir ihre Begeisterung für meine Musik spiegeln! Das ist so kostbar für mich und meine zweifelgebeutelte Künstlerinnenseele!). Und ich glaube, dass auch die Intimität des Raums mitgespielt hat bei der Magie des Abends.
Vielleicht habt ja auch ihr einen kleinen Kulturverein um’s Eck, los, hin!
Manchmal hadere ich mit meiner verbesserungswürdigen Reichweite, und natürlich würde ich gerne mühelos große Konzertsäle und Hallen füllen. Aber ein Wochenende wie dieses entschärft diese Zweifel, weil ich mich wieder daran erinnere, was ich will. Es hat nicht nur mit künstlerischem Selbstausdruck zu tun, sondern auch mit Verbundenheit und Community. Und was ist also besser, als genau in den Räumen, die sich um Verbundenheit und Community kümmern, anzudocken?
Eben.
Diese Erinnerung war wichtig für mich.
OK!
Danke für eure Aufmerksamkeit!
Alles Liebe!
Violetta
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